Anhörung zum Digitalisierungsgesetz

02.05.2016

Fachleute äußern Bedenken gegen Digitalisierungsgesetz

| In der Anhörung des Wirtschaftsausschusses zum Digitalisierungsgesetz äußern Fachleute ihre Bedenken. Auch BNetzA-Chef Homann beurteilte das Vorhaben. Boris Schucht, Vorsitzender des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, begrüßte es, dass die ÜNB künftig die Daten zur Bilanzkreisabrechnung direkt erhalten sollen, schreibt die Pressestelle des Bundestags. Ihm zufolge bietet die vorgeschlagene Regelung erhebliche wirtschaftliche Vorteile. Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hingegen plädierte dafür, die Zuständigkeit für abrechnungsrelevante Daten nicht aufzuspalten. Die Verteilnetzbetreiber müssten weiterhin die Verantwortung für alle 43 Millionen Messstellen in Deutschland haben. Sie können das Datenmanagement leisten, die Neuregelung sei nicht notwendig, heißt es weiter. (Quelle: ZfK) |

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