Ärzte-Nachwuchs sichern: So bildet der Chefarzt seine Assistenzärzte systematisch aus

16.03.2016

von Werner Fleischer

Beitrag aus der Infoline 4/2015

Vielen jungen Ärzten fällt es heutzutage schwer, sich eine Karriere im Krankenhaus vorzustellen: Unkomfortable Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung und fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nur einige Gründe für diese Entwicklung. Umso wichtiger ist es für jede Klinik, ihre Chefärzte zu befähigen, die Assistenzärzte planvoll auszubilden und zu entwickeln. So kann es gelingen, sie möglichst lange an das Haus zu binden.

Von einer systematischen Ausbildung sind viele Kliniken weit entfernt. Die Weiterbildung der Assistenzärzte ist nur eine Aufgabe unter vielen und muss daher häufig „nebenbei“ mitlaufen. Das ist nachvollziehbar, denn gestiegene Fallzahlen bei hohem Durchsatz und ein zunehmender Verwaltungsaufwand haben in den vergangenen Jahren zu einer erheblichen Arbeitsverdichtung für Chef- und Oberärzte geführt – für eine strukturierte Ausbildung der Assistenten fehlt ihnen dann oft schlicht die Zeit. Daher ist es kein Wunder, dass der Idealismus der ersten Arbeitstage bei jungen Ärzten schnell verflogen ist.

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