Thema: Künstliche Intelligenz

30.09.2019

Im Gespräch mit Prof. Dr. Jana Koehler | CEO DFKI

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Koehler, zunächst auch von unserer Seite herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Ernennung zur neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung des DFKI. Sie sind seit dem 1. Februar im Amt – wie waren die ersten Monate?

Sehr spannend und intensiv. Das DFKI selbst, aber auch sein komplexes Umfeld sind für mich natürlich äußerst interessant. Besonders gefallen mir die vielen unterschiedlichen Forschungsthemen, die am DFKI bearbeitet werden, die umfassenden internationalen Beziehungen und die spannenden Industriekontakte. In den letzten Monaten hatten wir viele interessante Besuche, in denen wir KI als entscheidenden Innovationstreiber der Digitalisierung diskutiert haben. Wir sind auch in die deutsche KI-Strategie eingebunden und so hatte ich auch auf politischer Ebene Gelegenheit, das Thema KI zu beleuchten.

Mit der Nachfolge von Prof. Dr. Wahlster treten Sie ein großes Erbe an. Wie gehen Sie mit dieser Herausforderung um?

Ich denke, ich muss meinen eigenen Weg finden. Im Moment fokussiere ich mich vor allem auf die Arbeit für das DFKI und habe andere Aktivitäten in den Hintergrund gestellt. Besonders freut mich, dass ich von allen Seiten sehr große Unterstützung erfahren darf und auch bereits erste Anerkennung für meine Arbeit erhalten habe.

Wo liegen die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wo geht die Reise hin?

Künstliche Intelligenz ist ja ein sehr vielfältiges und breites Forschungsgebiet. Aktuelle Trends, die man sehr deutlich sieht, sind einerseits die weitere Ausreifung der Sprach- und Bildtechnologien, aber auch
das Thema der Transparenz und Erklärbarkeit von künstlichen neuronalen Netzen. Darüber hinaus können wir große Fortschritte in allen Bereichen beobachten, durch die vielen Anwendungen, die jetzt möglich sind. Natürlich sind auch ethische Fragen in die Aufmerksamkeit vieler gerückt.

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