Verwaltungsvereinfachung, Digitalisierung

05.09.2016

Untersuchung kommunaler Verwaltungsvorgänge auf ihre Digitalisierbarkeit

| Eine Aufstellung des Vitako e.V. untersucht zehn besonders häufig nachgefragte kommunale Verwaltungsvorgänge auf ihre Digitalisierbarkeit. Häufig ließe sich durch einfache Maßnahmen Geld und Zeit sparen. Seit Jahren reden wechselnde Bundesregierungen immer wieder über E-Government und wie sie digitale Verwaltungsdienste voranbringen wollen. Allerdings stellen einen Großteil wichtiger Dienstleistungen nicht Bundes-, sondern Kommunalbehörden bereit. So liegt etwa das Meldewesen ebenso in der Hand der Gemeinden wie die Kraftfahrzeug-Zulassung und das Wohngeld. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister e.V. (Vitako) hat sich deshalb in einer Studie damit beschäftigt, wie zehn dieser kommunalen Dienstleistungen zu digitalisieren wären. Besonders ertragreich soll das bei den Anhörungen zu Verkehrsordnungswidrigkeiten sein: Laut Vitako ließen sich deren Kosten für Verwaltung, Bürger und Wirtschaft von über 1,2 Milliarden Euro jährlich auf 489 Millionen Euro senken. Dazu müssten die Behörden die Dokumente online bereitstellen und entgegennehmen und das Bezahlen ebenfalls online ermöglichen. Außerdem könne die Identifizierung durch Unterschrift wegfallen, es reiche eine kontextbezogene Erkennung per Aktenzeichen. |


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