So werden Sie „Fit für den Kindernotfall“
Beim eigenen Kind oder bei einem Kind im Umkreis tritt ein Notfall ein. Bekommen Sie bei diesem Satz Herzrasen? Dann sind Sie nicht allein. Umfragen dazu, welche Notfälle sowohl Laien als auch Ärzte am meisten fürchten, zeigen, dass pädiatrische Notfälle (Kindernotfälle) mit über 80 Prozent ganz weit vorne liegen. Zum einen liegt es daran, dass Kindernotfälle sowohl schwierig als auch zeitkritisch sind. Außerdem ist ihr Vorkommen mit nur 4 bis 10 Prozent aller Notfälle so selten, dass eine geringe Routine besteht. Zudem stellen sie für alle Beteiligten eine besondere psychische Herausforderung dar. Denn Kinder können je nach ihrer Entwicklungsstufe Situationen noch nicht so richtig einschätzen, geraten in Angst und Panik und wehren sich dann sogar gegen dringend notwendige Diagnostik und Therapie. Vielleicht verhält sich das Kind so, dass Diagnostik und Therapie deutlich erschwert sind. Eventuell läuft es plötzlich weg, fremdelt, zieht die Hand weg oder will keine Spritze, vielleicht schreit es auch einfach nur hysterisch.
